Über mich

Mein Leidensdruck vor über 13 Jahren brachte mich in eine andere Spur. Eine Spur zurück zu mir selbst. Angefangen hat diese Kehrtwende - neben meinem Wunsch nach deutlicher Veränderung - mit dem „zufälligen“ Fund des Buches „Wenn Frauen zu sehr lieben / Die heimliche Sucht, gebraucht zu werden“ von Robin Norwood (rororo-Verlag).
Von da an änderte sich mein Leben schrittweise – bis heute. Der Weg zurück zu mir selbst ließ auch den Kontakt zu Pferden wieder aufleben, was ich doch jahrelang vermisst hatte. Immerhin hatte ich als Kind das Glück, reiten lernen zu dürfen. Aber eben nach der klassischen Methode. Doch nun wollte ich einen anderen Pferde-Kontakt, einen partnerschaftlicheren, pferdegerechteren, und ich machte mich auf die Suche.

Über einen Kurs bei Judith Mauss bekam ich die Bestätigung, dass es noch andere Arten gibt, mit Pferden umzugehen, und dass es Wege zur gemeinsamen Gelassenheit gibt.
Dort kam ich auch erstmals mit Horsemanship in Verbindung, war aber damit nicht erfüllt.

Im Jahr 2015 bekam ich die Gelegenheit bei Susanne E. Schwaiger eine Ausbildung zur Trainerin für freiheitliches pferdegestütztes Coaching zu machen.
Sie entwickelte ein Konzept zur Persönlichkeitsbildung mit Pferden, das auf Freiwilligkeit, Friedfertigkeit und Partnerschaftlichkeit aufbaut. Das sprach mir sofort aus dem Herzen.

Durch das eigene Erleben, wie befreiend es ist, wenn man sich endlich seiner eigenen „Tretminen“ bewusst wird und sie nur dann sicher entschärfen kann, wurde es für mich zum Wunsch und Ziel, dieses Erleben auch für andere Menschen möglich zu machen.

Seitdem kann ich meinen Herzensweg gehen und freue mich auf jeden, der sich auf eine Selbsterfahrung und einen Veränderungsprozess einlassen möchte, und stehe demjenigen gerne begleitend zur Seite.

Ganz herzliche Grüße von

Miriam Köhl